Nachbericht

Ein neues Zeitalter der Mobilität

Feierliche Eröffnung der ersten MobilitätStation Stadttor

Die erste MobilitätStation am Stadttor feierlich eröffnet

Am 03. Mai 2022 wurde die erste MobilitätStation Düsseldorfs planmäßig in Betrieb genommen. Neben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Ina Brandes (Ministerin für Verkehr des Landes NRW) sowie weiteren Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft waren rund 100 Bürger*innen der CMD-Einladung gefolgt und trafen sich am Stadttor zur offiziellen Eröffnung – Der Beginn einer großen und zukunftsweisenden Veränderung unseres öffentlichen Raums.

Gruppenfoto

v. l. n. r.: Dr. Stephan Keller (Oberbürgermeister LHD), Rolf Neumann (Geschäftsführer CMD), Volker Paulat (Amt für Kommunikation), Dr. David Rüdiger (Geschäftsführer CMD) & Ina Brandes (Verkehrsministerin NRW))

Nach monatelanger Vorfreude während der Planungs- und Bauphase ist die erste von insgesamt 100 geplanten MobilitätStationen nun der neue Anlaufpunkt für den autofreien Nahverkehr. Zugleich markiert er den Startschuss einer wichtigen Säule im Rahmen unserer Mobilitätswende. Bereits im Januar wurde eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe mit allen relevanten Experten aufgesetzt. Einerseits, um den hohen Standards der neunen MobilitätStationen gerecht zu werden und andererseits, um alle Interessensvertreter*innen von Beginn an in die Planung miteinzubeziehen. Denn nur wenn die vielen kleinen und großen Schrauben perfekt ineinandergreifen, macht auch der Weg zu einer klimaneutralen Mobilität Spaß und gleichzeitig Lust auf mehr. Zu den Beteiligten zählen neben der CMD sowohl die Straßen- und Entwässerungsplaner, als auch Grünplaner und die Behindertenvertretung der Stadt Düsseldorf. Denn das große Ziel einer zuverlässigen, schnellen und klimafreundlichen Mobilität für ausnahmslos alle gelingt nur gemeinsam, so CMD Geschäftsführer Rolf Neumann.

Was die neue MobilitätStation bietet

Für die erste MobilitätStation am Stadttor wurden nur hochwertige Materialien und Komponenten genutzt, die von langer Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen sind. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit und so sollen die neuen Stationen auch in Zukunft zum Verweilen einladen und sich langfristig in das harmonische Bild der Umgebung integrieren.

Fahrrad-Garage

Hochwertige Fahrrad-Abstellanlage für insgesamt acht Fahrräder

Besonders wichtig war es den Planern der CMD, die Nutzung der einzelnen Module möglichst einfach, aber auch sicher zu ermöglichen. So gibt es ein digitales Türschloss-System der Fahrradabstellanlage: Nutzer*innen können die Fahrrad-Sammelschließanlage per Chipkarte oder per Mobiltelefon benutzen. Es wurde eine Parkverbotszone im Umkreis von 100 m um die SharingStation für E-Scooter eingerichtet, die mit Hilfe des kommunalen Mobilitätsdashboards überwacht wird. Zukünftig soll das Dashboard helfen, eine Überauslastung bzw. eine Unterauslastung im Sinne des Versorgungsauftrags mit Mobilität automatisiert zu erkennen und Regelprozesse zu initiieren. Eine Parkraumüberwachung für Carsharing nutzt zudem digitale Bodensensoren, um die GPS-Positionsdaten der betreffenden Carsharing-Fahrzeuge zu vergleichen. Falls ein Fremdparken durch private Pkw erfolgt, wird dies frühzeitig erkannt, um einen echten Parkvorteil für Carsharing-Fahrzeuge zu generieren.

ReparaturStation mit Werkzeug

ReparaturStation für Fahrräder mit Werkzeug und Luftpumpe

SharingStation für Leihfahrzeuge

SharingStation für eine Vielzahl an Leih-Fahrzeugen

Fahr- und Lastenradbügel

Abstellmöglichkeiten für Fahr- und Lastenräder

Ziele der MobilitätStation

Im Mittelpunkt steht natürlich die zuverlässige und gleichzeitig umweltfreundliche Mobilität von morgen. Dazu zählt die Bereitstellung unterschiedlichster Mobilitätsangebote, die immer dann und immer so zur Verfügung stehen, wie es die Bürger*innen gerade brauchen: Vom Bus auf den E-Roller, das Lastenfahrrad zum Einkaufen oder das E-Bike für den Weg zur Arbeit. Gerade für Pendler*innen und weitere Strecken kooperiert die CMD auch mit der Rheinbahn. Die neue App des Anbieters für öffentlichen Personennahverkehr ›Redy‹ bündelt eine Vielzahl unterschiedlicher Verkehrsmittel in einer übersichtlichen Anwendung und ermöglicht so den einfachen Zugriff auf die Angebote an den Standorten.

Die ersten MobilitätStationen sollen aber auch dabei helfen, den Dialog mit den Bürger*innen zielgerichteter und fokussierter zu führen. »Natürlich gab es in der Vergangenheit an der ein oder anderen Stelle Unverständnis bei den Bürger*innen«, kommentiert Neumann. »Was vor einigen Jahren versäumt wurde, holen wir als CMD jetzt nach. Wir finden es überaus wichtig, dass diejenigen, die unsere MobilitätStationen nutzen, auch gehört werden und sich verstanden fühlen.« Sie ermöglichen daher zum Beispiel auch sichere und kindergerechte Fußgängerwege und neue Erlebnisräume und Aufenthaltsqualitäten für alle Anwohner*innen. Darüber hinaus wurde das Thema Klimaanpassung und Biodiversität berücksichtigt und in die Planung mitaufgenommen. Die Dächer der betrieblichen Anlagen wurden zum Beispiel mit Bienen-freundlichen Begrünungen versehen. Auch kamen ausschließlich klimafreundliche Baumaterialen zum Einsatz.

MobilitätStation Stadttor
Wie es mit den MobilitätStationen weitergeht

Schwerpunkt sind zunächst die Innenstadt-Bezirke 1, 2, 3 und 4, also die besonders dicht besiedelten, urbanen Zentren der Stadt. Dort wird ein engmaschiges, leistungsstarkes Hochverfügbarkeits-Netzwerk für neue Mobilitätsformen entstehen. Der zweite Standort entsteht im Sommer 2022 am Friedensplätzchen. Auch hier wird entsprechend den Möglichkeiten ein umfangreiches, nachhaltiges und zuverlässiges Mobilitätsangebot entstehen. Über den Baufortschritt und alle wichtigen Entwicklungen halten wir Sie hier auf unserem Blog auf dem Laufenden!

Coffeebike

Am Tag der Eröffnung gab es leckere Getränke und Gebäck vom Coffeebike

Medienecho (Auszug)